Vogelschutz

Durch die intensive Nutzung der Kulturlandschaft verbleiben unseren heimischen Brutvögeln immer weniger natürliche Rückzugsorte. In der Folge verzeichnen typische Arten der Feuchtwiesen und Offenlandschaften – insbesondere Kiebitz, Großer Brachvogel und Uferschnepfe – seit Jahren im Münsterland rückläufige Bestände. Durch den gezielten Gelegeschutz dieser Arten versuche ich hier einen Beitrag zum Erhalt dieser bedrohten Arten zu leisten.

Bei meiner Arbeit setze ich dabei auf den Einsatz moderner Technik sowie auf die enge Zusammenarbeit mit den Landwirtinnen und Landwirten vor Ort. Mithilfe von Drohnen und Wärmebildkameras werden die gut getarnten Nester aus der Luft ausfindig gemacht. In direkter Abstimmung mit den Bewirtschafterinnen und Bewirtschaftern werden die Gelege im Anschluss vor Ort abgesteckt. Diese Markierungen ermöglichen es, die Brutplätze bei der landwirtschaftlichen Arbeit gezielt auszusparen und vor der Zerstörung durch Maschinen zu bewahren. Nach dem Schlupf der Küken setzt sich die Betreuung fort: Die Jungvögel (Pulli) werden auf den Flächen bestmöglich begleitet und bei ggfs. weiteren Bewirtschaftungsgängen geschützt, bis sie die Flugfähigkeit erreichen.

Im Folgenden möchte ich meine Arbeit hier ein wenig in Form einiger Aufnahmen näher bringen.

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Abendliche Streifzüge